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Energievampire: Wie du sie erkennst und neutralisierst

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Kennst du das? Du wachst morgens auf und bist bester Laune. Die Sonne scheint, und du strahlst selbst, du hast etwas, auf das du dich freuen kannst, sei es deine Tasse Kaffee zum Frühstück, oder eine Verabredung zum Lunch oder einen Kinobesuch. Du segelst durch den Tag und hast das Gefühl, du kannst Bäume ausreißen. Am Abend hingegen kehrst du zurück und bist völlig ausgepowert. Regelrecht ausgesaugt fühlst du dich. Du kannst dich nur noch aufs Sofa sinken lassen und bist zu nichts mehr im Stande. Die Runde Sport muss mal wieder ausfallen, weil du irgendwie deprimiert bist und dich nicht motivieren kannst. Du kannst es kaum in Worte fassen, was diesen rapiden Energieverlust bewirkt hat. Was ist geschehen?

Womöglich bist du das Opfer eines oder mehrerer Energievampire geworden. Gerade positiv gestimmte, sensible Menschen wie du geraten in ihr Visier. Wenn du die beschriebene Situation kennst und sie – öfter als dir lieb ist – auftritt, dann solltest du dir erst einmal Klarheit verschaffen, wer dir deine Kraft raubt.

Das Profi-Opfer

Ist es die Freundin, die dich regelmäßig anruft, die dir stundenlang das Ohr abkaut mit Problemen, die sie schon seit Jahren mit sich rumschleppt? Du hast es immer wieder mit Tipps versucht, wie sie sich aus ihrer misslichen Situation befreien könnte. Doch keiner deiner Ratschläge wurde jemals von ihr befolgt, sondern eher ärgerlich zurückgewiesen. Allmählich beschleicht dich der Verdacht, dass deiner Freundin die Rolle als Opfer gefällt. Wo bleibst du in dieser Beziehung?

Der übellaunige Nörgler

Oder kann es sein, dass du im Job einen Kollegen hast, der grundsätzlich schlecht gelaunt ist und an nichts und niemandem ein gutes Haar lässt? Auch du wirst permanent von ihm kritisiert, aber konstruktiv ist sein Genörgel nicht. Du hast schon versucht, die Ohren auf Durchzug zu stellen, aber du merkst dennoch, dass dir die Freude an der Arbeit mehr und mehr verloren geht. Wohin hat dich deine Stillhaltetaktik gebracht?

Das narzisstische Schwiegermonster

Oder hast du ein besonderes Exemplar von Schwiegermutter, deren Gedanken einzig und allein um sich selbst kreisen, bevorzugt um ihre außergewöhnlichen Krankheiten? Die keine Gelegenheit auslässt, ihre beachtlichen Wohltaten für andere zu erwähnen und sich über den Undank zu beklagen, der ihr von allen Seiten entgegengebracht wird? Wahrscheinlich bist du an eine verdeckte Narzisstin geraten, die die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Entourage mit passiv-aggressiven Methoden erzwingen will. Hast du wirklich Lust, über jedes Stöckchen zu springen, dass dir hingehalten wird?

Der unachtsame Lebenspartner

Ganz übel wird es für dich, wenn dein eigener Partner zu den Energievampiren zählt, die dir die Lebenskraft rauben. Das muss gar kein böser Wille sein, sondern kann schlicht und ergreifend auf Unachtsamkeit beruhen. Unachtsame Sprache, unachtsames Verhalten, unachtsames Äußeres. Er hat sich so an dich gewöhnt, dass er es gar nicht mehr für nötig erachtet, dir morgens zuzulächeln, dir kleine Komplimente zu machen, sich für dich zu pflegen und fit zu halten, dich und dein Strahlen zu würdigen. Stattdessen missbraucht er dich als seelischen Mülleimer, in den all die kleinen Ärgernisse des Tages und auch die größeren Enttäuschungen hineingestopft werden. Permanent und ohne groß nachzudenken. Wie lange willst du hinnehmen, dass du nur noch seinen seelischen Unrat abbekommst?

Wenn du dich in einigen dieser Situationen wiederfindest, dann ist es höchste Zeit für dich gegenzusteuern. Wenn es um deinen Lebenspartner geht, dann kommst du um ein klärendes Gespräch nicht herum. Sorge gleichzeitig dafür, dass du dich nicht abhängig machst von ihm, triff dich bevorzugt mit Menschen, die dir deine positiven Vibes zurückgeben. Das baut dich auf und eröffnet dir womöglich Alternativen zum Beziehungsgulag.

Was den nörgelnden Kollegen anbelangt, so fass dir ein Herz und weise ihn in die Schranken. Sage ganz deutlich, dass du an seinem negativen Gedankengut nicht interessiert bist. Wenn deine Freundin wieder zum emotionalen Blutsaugen ansetzt, dann halte ihr nicht auch noch den entblößten Hals hin, sondern mach ihr klar, dass du für den emotionalen Aderlass nicht mehr zur Verfügung stehst. Beende das Gespräch rasch oder triff dich nur mit ihr, wenn sie dir das Versprechen gibt, einmal einen ganzen Abend nicht zu jammern. Was das Schwiegermonster anbelangt: Reagier nicht auf sie. Ein gedehntes „Ooooch“ kann schon zu viel sein, denn Mitleidsbekundungen feuern sie nur an. Am besten machst du dich rar, bis sie versteht, dass sie ihr Verhalten ändern muss, wenn sie deine Zuwendung wünscht.

Sei selbstkritisch: Bist auch du manchmal ein Energievampir?

Prüfe dich selbst, ob du in Beziehungen in gleichem Maße positive Kraft weitergibst wie du Energie, Zuspruch, Trost und Unterstützung empfängst. Wenn du dir selbst eingestehen musst, dass sich die Waagschale gefährlich zu deinen Ungunsten senkt, dann arbeite daran, dein eigenes Gespür für Gegenseitigkeit zu trainieren.

Geben und Nehmen in Balance

Hier eine gleichnishafte Übung, die dir bewusst macht, dass das Gleichgewicht aus Geben und Nehmen ein natürliches Prinzip ist. Wenn diese Balance gestört ist, macht es sich schmerzhaft bemerkbar. Setz dich aufrecht auf einen Stuhl oder stell dich mitten in den Raum und atme so tief wie du nur kannst ein, fülle deine Lungen mit Luft, nimm immer mehr Luft auf, immer weiter nehmen, nehmen, nehmen. Merkst du wie schmerzhaft das ist? Es ist absolut unnatürlich und lässt sich nicht lange durchhalten. Irgendwann wirst du ausatmen und alles abgeben müssen, was du vorher an Luft aufgenommen hast. Also gib die Luft ab, immer weiter und weiter und weiter. Und selbst wenn die Lunge schon leer ist, gib immer weiter, einfach nur abgeben, geben, geben, geben, über die eigenen Ressourcen hinaus. Du wirst auch hier sehr rasch merken, wie unnatürlich dieses Verhalten ist. Das Leben ist eine rhythmische Abfolge aus Nehmen und Geben, aus Einatmen und Ausatmen, aus Zusammenziehen und Ausdehnen. Wenn du dieses Prinzip auch auf der Ebene deiner Beziehungen lebst, haben Energievampire mit dir keine Chance.

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Marisa Peer

Marisa Peer, die Erfinderin der Rapid Transformational Therapy (RTT™), hinterfragte die oft geäußerte Überzeugung, dass etwas so Komplexes wie der Geist sich einer simplen und raschen Transformation entziehe.

Ihr Gegenentwurf ist die RTT™: Einfache, effektive Schritte, die zu dramatischen und lebensverändernden Ergebnissen führen, oftmals in nur einer Sitzung. Bestsellerautorin, Referentin und preisgekrönte Therapeutin.

Ihre Therapie, die sie mittlerweile unterrichtet, hat zahlreiche Preise eingeheimst und wird von namhaften Branchenverbänden anerkannt.

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HYPNOSE

Hypnose ist einer dieser Wischi-Waschi-Begriffe, die einen in den Wahnsinn treiben. Hypnose kann zum einen den Vorgang des Hypnotisierens bezeichnen, zum anderen den Zustand, in dem sich ein Hypnotisierter befindet.

Der Begriff ist abgeleitet vom griechischen Wort für Schlaf „Hypnos“, aber ein hypnotisierter Mensch schläft nicht. Im Gegenteil: sein Unterbewusstsein ist hellwach. Hypnose geht mit einem Schlaf des Nervensystems einher, deswegen kann man so wunderbar entspannen unter Hypnose. Die Nerven können so weit ausgeschaltet werden, dass schmerzfreie Operationen unter Hypnose möglich sind.

Dieser Zustand wird auch als Trance bezeichnet und ist ein natürlicher Zustand des Körpers, der täglich mehrmals eintritt. Trance ist charakterisiert durch einen bestimmten Frequenzbereich im Gehirn, bei dem das Unterbewusste besonders aufnahmebereit ist. Deswegen lässt sich in Trance mühelos Neues aufnehmen und abspeichern. Diese Tatsache macht sich die Rapid Transformational Therapy zunutze, um unter Hypnose rasche Einstellungsänderungen und in der Folge dauerhafte Verhaltensänderungen herbeizuführen.