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FAQ

Hypnose ist einer dieser Wischi-Waschi-Begriffe, die einen in den Wahnsinn treiben. Hypnose kann zum einen den Vorgang des Hypnotisierens bezeichnen, zum anderen den Zustand, in dem sich ein Hypnotisierter befindet.

Der Begriff ist abgeleitet vom griechischen Wort für Schlaf „Hypnos“, aber ein hypnotisierter Mensch schläft nicht. Im Gegenteil: sein Unterbewusstsein ist hellwach. Hypnose geht mit einem Schlaf des Nervensystems einher, deswegen kann man so wunderbar entspannen unter Hypnose. Die Nerven können so weit ausgeschaltet werden, dass schmerzfreie Operationen unter Hypnose möglich sind.

Dieser Zustand wird auch als Trance bezeichnet und ist ein natürlicher Zustand des Körpers, der täglich mehrmals eintritt. Ich verwende Hypnose und Trance als gleichbedeutende Begriffe, weil ich keine Lust auf Spitzfindigkeiten habe. Trance ist charakterisiert durch einen bestimmten Frequenzbereich im Gehirn, bei dem das Unterbewusste besonders aufnahmebereit ist. Deswegen lässt sich in Trance wunderbar Neues aufnehmen und abspeichern. Man könnte auch sagen, Hypnose ist der kürzeste Zugang zum Unterbewussten.

Diese Tatsache macht sich die Rapid Transformational Therapy (RTT™) zunutze, um unter Hypnose rasche Einstellungsänderungen und in der Folge dauerhafte Verhaltensänderungen herbeizuführen.

Ja. Hypnotische Suggestionen können die Empfindungen und Wahrnehmungen von Menschen verändern. Zum Beispiel kann die hypnotische Suggestion verwendet werden, um lebhafte Halluzinationen zu erzeugen oder die Schmerzwahrnehmung zu verändern. Studien, die die Gehirnaktivität messen, haben gezeigt, dass Hypnose und hypnotische Suggestionen die Art und Weise verändern, wie das Gehirn Informationen verarbeitet. Klinische Studien haben gezeigt, dass Hypnose eine wirksame Behandlung von Schmerzen und ein wirksamer Teil der Behandlung anderer Erkrankungen sein kann. Die Effekte der Hypnose sind so real, dass sie mittlerweile auch im medizinischen Bereich eingesetzt wird und zwar zur kontrollierten Schmerzausschaltung bei Hirnoperationen.

Ja, jeder ist bis zu einem gewissen Grad hypnotisierbar – manche mehr als andere. Die Empfänglichkeit für Hypnose kann mit einer hypnotischen Empfänglichkeitsskala gemessen werden. Etwa 80% der Menschen gehören zum „mittleren“ Bereich, d.h. sie können viele der Effekte der hypnotischen Suggestion erfahren und werden wahrscheinlich von der klinischen Anwendung profitieren, wenn es notwendig ist. Ungefähr 10% der Bevölkerung gelten als hochgradig hypnotisierbar – was bedeutet, dass sie mit Hypnose recht dramatische Veränderungen in der Empfindung und Wahrnehmung erfahren können. Ungefähr 10% werden als „niedrig“ eingestuft – was bedeutet, dass sie nicht stark auf Hypnose reagiert haben (das schmälert die Wirksamkeit jedoch nicht). Einige Experten, insbesondere Milton Erickson, sind der Meinung, dass jeder Mensch hypnotisiert werden kann. Ich bin auch davon überzeugt.

Ja, es gibt einen Übungseffekt, der hauptsächlich darauf beruht, dass du dir antrainierst, tief in die Entspannung zu gehen. Wenn du dir deine HypnoBooster ein paar Mal angehört hast, wirst du feststellen, dass du leichter und schneller in die Trance abtauchst. Oftmals genügt dann schon, dass du die Augen kurz nach oben in die Augenbrauen drehst, ein paar Mal tief ein und ausatmest, sodann die Augen schließt, und schon stellen sich deine Hirnwellen automatisch zunächst auf Alphawellen um und bei fortgesetzter Entspannung tritt vermehrt die Theta-Frequenz ein, die den Trancezustand charakterisiert. Das kann so weit gehen, dass dir die Induktion, also die Anfangssequenz, in der du in Trance geführt wirst, irgendwann zu lang wird. Wenn dieser Effekt bei dir eintritt, kannst du entweder den HypnoBooster vorspulen, falls du es eilig hast, oder du genießt einfach ein wenig die Entschleunigung.

Die einfache Antwort ist: Nein, du kannst in Hypnose nicht dazu gebracht werden, etwas zu tun, worauf du absolut keine Lust hast, was dir unmoralisch vorkommt, was deinem Wertesystem völlig widerspricht.
Ich garantiere dir, dass ich weder in meinen HypnoBoostern noch in meinen maßgeschneiderten Audioaufnahmen für meine RTT Klienten, subliminale (unterschwellige) Botschaften „verstecke“. Bitte lies hierzu auch meinen ethischen Kodex. Alle Hypnose ist letztlich Selbsthypnose, Trance kann dir nicht ohne dein inneres Einverständnis aufgezwungen werden. Mit anderen Worten: In Trance behältst du die Kontrolle darüber, ob und wie du auf Suggestionen reagieren möchtest. Doch wenn du deinem brillanten Geist die Erlaubnis oder gar die Anweisung gibst, auf die positiven Suggestionen zu reagieren, stößt du einen Prozess der Neuroplastizität an, der sich durch konsequente Wiederholung verfestigt.

Nein. Obwohl das Wort Hypnose vom griechischen Gott des Schlafs, Hypnos, abgeleitet ist, lässt sich mit einem simplen Elektroenzephalogramm zeigen, dass sich Hypnose und Schlaf unterscheiden. Das lässt sich ganz einfach an den Hirnströmen ablesen. Für Beobachter mag Hypnose wie Schlaf erscheinen, weil Suggestionen zur Entspannung häufig als Teil einer hypnotischen Routine gegeben werden, aber hypnotisierte Menschen befinden sich in einem Zustand, der eher dem Wachzustand ähnelt oder irgendwo dazwischen ist (und Hypnose wurde sogar bei Menschen, die Fahrrad fahren, induziert – die so genannte Wach-Hypnose). Übrigens: Wenn du dich für Wachhypnose interessierst, dann komm mit mir zum HypnoHiking: ich führe dich während eines Spaziergangs in Trance und du löst im Gehen ein Problem, das du vom Tisch haben willst. Im Shop findest du einen ersten HypnoBooster für die Wachtrance („Vlog Love“). Weitere werden folgen.

Die Antwort ist, dass sich Hypnose wahrscheinlich bei jedem Menschen anders anfühlt. Meistens wird Hypnose mit Entspannung in Verbindung gebracht. Menschen reagieren aber ganz unterschiedlich auf Entspannungsanweisungen – einige fühlen sich, als sei ihr Körper sehr schwer, während sich andere sehr leicht fühlen können, fast so, als würden sie schweben. Auch geistig gibt es die unterschiedlichsten Reaktionen in Trance. Die Menschen berichten in der Regel, dass sie sich sehr konzentriert oder absorbiert fühlen, oft mühelos. Da häufig Anweisungen mit Bildern verknüpft werden, können Menschen sehr lebhafte, phantasievolle Erfahrungen machen – viele berichten, dass die Hypnose wie ein Tagtraum auf sie wirkt. Aber auch wenn du nur eine ganz leichte Trance erlebst, die nicht mehr als ein sanftes Dösen ist, können HypnoBooster oder die RTT Session ihre Wirkung entfalten. Die Tiefe der Trance ist unerheblich für die Wirksamkeit der HypnoBooster oder der RTT Behandlung.

Nein. Das Gehirn bleibt nicht in irgendwelchen Frequenzbereichen stecken. Es wechselt ständig zwischen verschiedenen Frequenzbereichen hin und her: Wenn du höchst konzentrierst arbeitest, dann schwingen die Hirnwellen eher kurzwellig im Gammabereich. Wenn du in einem Zustand wacher Aufmerksamkeit bist, weist dein Gehirn wahrscheinlich Betawellen auf. Sobald du die Augen schließt, setzen Alphawellen ein, ein Zeichen für entspannte Aufmerksamkeit und die Eintrittspforte für Trance aber auch Schläfrigkeit, die durch Thetawellen gekennzeichnet ist. Oft herrschen in unterschiedlichen Hirnbereichen auch unterschiedliche Frequenzen. Die niedrigste Hirnfrequenz stellen die Deltawellen dar, die den traumlosen Tiefschlaf repräsentieren. Das Schlimmste, was dir passieren könnte, während du den HypnoBooster hörst, ist, dass du einschläfst und irgendwann wieder aufwachst, ohne dass du in Trance warst.

Falls es sich so verhält, dass du während der Audioaufnahme scheinbar schläfst und dann am Schluss, wenn ich dich auffordere, die Augen zu öffnen, tatsächlich aufwachst, dann ist alles richtig gelaufen. Du warst die ganze Zeit sehr tief in Trance aber aufnahmefähig und die Aufnahme kann ihre wohltuende Wirkung entfalten. Falls du aber gar keine Reaktionen mehr auf die Aufnahme zeigst auf meine Aufforderung aufzuwachen, dann bist du tatsächlich eingeschlafen und konntest die positiven Suggestionen überhaupt nicht aufnehmen. Manche Klienten mögen es lieber, meine Stimme und die positiven Suggestionen zu hören. Dann gibt es ein paar Tricks, wie man die Tiefe der Trance regulieren kann: mach es dir nicht zu bequem. Anstatt dich gemütlich unter die Bettdecke zu legen, leg dich aufs Bett, verzichte auf eine Wolldecke. Wenn es dir ein wenig kalt ist, wird die Trance leichter, im Sinne von: weniger tief. Du könntest dich auch auf den harten Boden legen, falls dir das nicht zu spartanisch erscheint.

Ich empfehle dir, dich auf ein Thema zu konzentrieren, das dir derzeit am wichtigsten ist, und dann wirklich am Ball zu bleiben und die Aufnahme konsequent für mindestens drei Wochen am besten täglich zu hören. Du kannst ein Thema stets ergänzen um Basis-HypnoBooster wie „Dein innerer Cheerleader“ und „Ich bin genug“. Dennoch würde ich an deiner Stelle nicht mit mehr als zwei Aufnahmen gleichzeitig arbeiten. Es ist einfach so, dass dein brillantes Unterbewusstsein für die neuroplastischen Veränderungen Zeit und Energie braucht. Zerstreuung ist keine gute Idee, Fokus aber schon. Du kannst, wenn du ein Thema abgearbeitet hast, indem du die Audioaufnahme 21 Tage täglich angehört hast, zum nächsten HypnoBooster übergehen und so den bestmöglichen transformativen Effekt erzielen.

In dieser Frage liegt bereits eine negative Suggestion. Warum sollte es dir nicht gelingen, die Aufnahme täglich zu hören? Es ist dein innerer Saboteur, der da spricht. Ihn musst du zum Schweigen bringen, zum Beispiel indem du dir motivierende Dinge sagst wie „Ich tue das für mich, weil ich es verdient habe“ „Ich habe mich entschieden, mein bestmögliches Leben zu leben, und der HypnoBooster unterstützt mich dabei.“ Wenn du dich selbst und dein Wohlergehen wirklich zur Priorität machst, dann wird es dir ganz leichtfallen, 10 bis 40 Minuten am Tag für dich selbst einzuräumen. Ich biete peu à peu Kompaktversionen meiner beliebtesten HypnoBooster an. Die kannst du mit den Langversionen im Wechsel hören.

Die Idee, dass wir lernen können, während wir tief und fest schlafen, die so genannte ‚Hypnopädie‘, war in den 1950er Jahren sehr beliebt. Wäre das nicht wunderbar, wenn man im Schlaf neue Wissensinhalte oder positive Glaubenssätze aufnehmen könnte? Leider haben Forschungen unmissverständlich klar gemacht, dass gar nichts geht, wenn der Proband tief und fest schläft. Es gab auch Tests, wie es mit dem Lernen unter Vollnarkose aussieht. Doch auch hier – Fehlanzeige. Menschen entwickeln scheinbar erstaunlichen Einfallsreichtum, wenn es darum geht, sich vor dem Lernen zu drücken. Damit die HypnoBooster ihre bestmögliche Wirkung entfalten, darfst du weder tief einschlafen (Gehirn weist hauptsächlich Delta-Wellen auf), noch hellwach sein (Betawellen dominieren), sondern solltest dich in Trance befinden (Theta-Wellen übernehmen im Gehirn). Dann klappt es übrigens auch mit dem Lernen. Gerade wenn es ums Auswendiglernen geht, sind Trance und Repetition eine wirksame Kombi. Dies nutze ich, wenn ich mit Kindern und Jugendlichen arbeite, die eine Lernschwäche haben.

Das fragen viele Klienten. Manchmal auch direkt nach einer RTT Session, in der alle Anzeichen einer Trance vorhanden waren. War‘s das jetzt? Das kann doch keine Hypnose gewesen sein! Ich kann mich an alle Ihre Worte erinnern! Dazu kann ich nur sagen: Hypnose ist kein Zustand der Bewusstlosigkeit. Entgegen der landläufigen Meinung bleibst du während der Hypnose bei Bewusstsein, aber es ist ein veränderter Bewusstseinszustand, bei dem die Aufmerksamkeit deines Geistes nach Innen gelenkt ist und du sehr intensive mentale Bilder sehen und erleben kannst.

Trance ist ein natürlicher Zustand des Körpers zwischen Wachzustand und Schlaf. Er kann sich in den unterschiedlichsten Situationen einstellen: Kurz vorm Einschlafen, kurz nach dem Aufwachen, bei monotonen Tätigkeiten, beim Warten, bei spannenden Kinofilmen, beim Tanzen, beim Laufen oder beim Sex. Das ist die Alltagstrance. Daneben gibt es die Problemtrance, beispielsweise in sehr belastenden, traumatischen Situationen, bei einem Schock. Richtig gefährlich wird Trance, wenn sie sich auf monotonen Autobahnstrecken einstellt. In der hypnotischen Trance mit RTT sind meine Klienten stets in Sicherheit.

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Marisa Peer

Marisa Peer, die Erfinderin der Rapid Transformational Therapy (RTT™), hinterfragte die oft geäußerte Überzeugung, dass etwas so Komplexes wie der Geist sich einer simplen und raschen Transformation entziehe.

Ihr Gegenentwurf ist die RTT™: Einfache, effektive Schritte, die zu dramatischen und lebensverändernden Ergebnissen führen, oftmals in nur einer Sitzung. Bestsellerautorin, Referentin und preisgekrönte Therapeutin.

Ihre Therapie, die sie mittlerweile unterrichtet, hat zahlreiche Preise eingeheimst und wird von namhaften Branchenverbänden anerkannt.

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HYPNOSE

Hypnose ist einer dieser Wischi-Waschi-Begriffe, die einen in den Wahnsinn treiben. Hypnose kann zum einen den Vorgang des Hypnotisierens bezeichnen, zum anderen den Zustand, in dem sich ein Hypnotisierter befindet.

Der Begriff ist abgeleitet vom griechischen Wort für Schlaf „Hypnos“, aber ein hypnotisierter Mensch schläft nicht. Im Gegenteil: sein Unterbewusstsein ist hellwach. Hypnose geht mit einem Schlaf des Nervensystems einher, deswegen kann man so wunderbar entspannen unter Hypnose. Die Nerven können so weit ausgeschaltet werden, dass schmerzfreie Operationen unter Hypnose möglich sind.

Dieser Zustand wird auch als Trance bezeichnet und ist ein natürlicher Zustand des Körpers, der täglich mehrmals eintritt. Trance ist charakterisiert durch einen bestimmten Frequenzbereich im Gehirn, bei dem das Unterbewusste besonders aufnahmebereit ist. Deswegen lässt sich in Trance mühelos Neues aufnehmen und abspeichern. Diese Tatsache macht sich die Rapid Transformational Therapy zunutze, um unter Hypnose rasche Einstellungsänderungen und in der Folge dauerhafte Verhaltensänderungen herbeizuführen.